Koya-san Teil 3

Nach dem Check Out im Fugen-in setzten wir unsere Entdeckungsreise in Koyasan fort:

Der Kongobuji Tempel
Koyasan ist die Erfüllung einer Vision des Kobo Daishi. Heute noch, nach 1200 Jahren, ist der Kongobuji Tempel in Koyasan das Zentrum des mit 4.000 weiteren Tempeln weit verbreiteten Shingon Buddhismus in Japan. Was im Kongobuji Tempelbezirk neben den herrlich bemalten Schiebetüren und seiner immensen Größe auffällt, ist der mit über 2.300 m2 größte Steingarten Japans, der Banryu-tei, der mit imposanten 140 Granitsteinen rund um das Tempelgebäude angelegt wurde.

Tokugawa-ke Reidai
Nicht weit entfernt vom Kongobuji finden wir nach einem hohen Freitreppenaufgang zwei gleich gestaltete, eingeschossige, reich verzierte Gebäude. Es sind die Mausoleen für die ersten Tokugawa Shogune, Ieyasu und seinen Nachfolger Hidetada.  Errichtet wurden sie im Jahr 1643, in einer Zeit, als es für hochgestellte Persönlichkeiten wichtig war in der Nähe des verehrten Kobo Daishi eine Stelle zu haben, an der dieser Persönlichkeiten gedacht werden kann. Uns war nicht klar, ob hier auch die Asche der beiden ersten Tokugawa Shogune aufbewahrt wird, solche Details werden gerne im Unklaren gelassen. Beim späteren Rundgang über den Friedhof Okuno-in, werden wir noch einmal darauf zurückkommen.

Zurück zum Kondo über den Jabara-michi, den Weg, den wir am Vorabend bereits gegangen sind. Jetzt können wir die einzelnen Gebäude näher in Augenschein nehmen. Am beeindruckenden ist der Konpon-Daito, die einstöckige, rot-weiße Pagode mit dem dreidimensionalen Mandala, das die „Nicht-duale Natur“ der Lehre des Shingon verdeutlichen soll. Alle Gebäude, so lernen wir, wurden nach Zerstörung durch Feuer im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu errichtet.

Auch der Kondo ist für den Europäer kein symmetrisch, zB im Rechteck, angeordneter Platz. Dies konnten wir bereits im Horyuji Tempel in Nara erstmals sehen. Japaner scheinen einen anderen Sinn für Symmetrie zu haben. Unsere europäischen Augen bzw. unsere Sehgewohnheiten müssen sich bei Besuchen von Tempelanlagen wie dem Kondo immer wieder an die „japanische Symmetrie“ gewöhnen, das macht es aus für die Fremdartigkeit in Japan offen zu sein und sie so zu akzeptieren.

Der Okuno-in
Der Friedhof Okuno-in, den wir bei der Einfahrt nach Koyasan rechts der Straße gesehen hatten, zieht sich zwei Kilometer durch bewaldetes, teilweise gebirgiges Friedhofsgelände hin. Über drei Brücken, die Ichino-hashi, Nakano-hashi und Gobyo-bashi gelangen wir am Ende des Weges, an dem beiderseitig weit über 200.000 Grabanlagen zu bewundern sind, zum Kobo Daishi Gobyo, einem weitläufigen Mausoleum in dem Kobo Daishi in ewiger Meditation verharrt.

Wir betraten den Okuno-in am Haupteingang an der Ichino-hashi und wurden sofort in den Bann der einzelnen Grabanlagen gezogen. Der Weg führt durch einen Zedernwald mit zum Teil tausend Jahre alten, hochgewachsenen Zedernbäumen. Rechts und links des Weges, zwischen den Bäumen, immer wieder mit roten Mützchen oder Lätzchen bedeckte Jizos, kleine steinerne Statuen, die an verstorbene Kinder erinnern und sie jetzt beschützen. Dann wieder imposante Grabanlagen oder Monumente, die aus der japanischen Geschichte bekannten Familien oder Persönlichkeiten gewidmet sind. Hier ruht das „Who is Who“ der japanischen Geschichte. Einzelne Stelen, abgeschlossenen Grabanlagen, Grabmale mit bis zu fünfstöckigen steinernen Stupas, dicken runden Abschlusskugeln, indisch anmutende Grabmäler mit Sanskrit Inschriften, bemooste Treppen- Aufgänge, hier wechseln sich alle Stile ab. Das Auge kann nicht ruhen, der Fotoapparat auch nicht. Jedes Grabmal bekommt seine Bedeutung durch die Firma, die Familie oder die Persönlichkeit, die hier im Okuno-in, ganz in der Nähe von Kobo Daishi ein Monument oder Ruhestätte errichten möchte. Beeindruckende Schönheit der Anlage vermischt mit der Morbidität der bemoosten, teilweise verrotteten Steine und Hölzer.

Hier können Angehörige der Verstorbenen, einer Firma, eines Vereins, einer Gesellschaftsgruppe, einer Familie oder eines Einzelnen ihren Respekt bezeugen. Ein wunderbares Umfeld, und ganz nahe bei Kobo Daishi. Etwas störend für den europäischen Betrachter ist dann die überlebensgroße, marmorne Kaffeetasse der Firma UCC Coffee. Das Monument ist für den Japaner interessant. Ohne jegliche Bewertung, ohne ein störendes Gefühl. Da ist es dann wieder, die Großzügigkeit gegenüber dem Anders sein und denken, oder einfach das Übersehen einer für den Europäer ziemlichen Geschmacklosigkeit auf einem Friedhof.

Kobo Daishi verharrt im Gobyo Mausoleum, dem Herz von Koya-san, in ewiger Meditation, aus der heraus er den Menschen hilft sich von ihren Übeln zu befreien. Das ist der Grund, warum Persönlichkeiten in seiner Nähe ihre Grabstätten und Monumente errichten wollen.

Seit 1.200 Jahren werden von dort praktizierenden Mönchen zweimal am Tag Mahlzeiten für Kobo Daishi vorbereitet und in einer rituellen Zeremonie zu ihm gebracht. Wir konnten um zehn Uhr am Morgen dabei sein, als drei Mönche am Nebenausgang der Gebetshalle Toro-do eine Lade mit Speisen für Kobo Daishi beluden, um sie dann zwischen sich mit einer Tragestange zum Mausoleum zu bringen. Mit uns versammelten sich viele Touristen und Gläubige, die dann in einer Art Prozession die Mönche mit der Mahlzeit für Kobo Daishi bis ins Mausoleum begleiteten. Eine eigenartige Stimmung. Hunderte Touristen mit ihren Kameras und Smartphones, um ja kein Bild zu versäumen. Mönche, die für den in ewiger Meditation verweilenden Heiligen eine Mahlzeit servieren. Leider kam bei uns dabei keine der Zeremonie angemessene Stimmung auf. Allerdings wurde die ketzerische Frage des Ausländers, was mit dem Essen geschehe, das Kobo Daishi nicht einnähme, weder beantwortet noch wurde darauf in irgendeiner Weise reagiert. So eine Frage wird einfach nicht gestellt, oder sie wird überhört. Es ist doch nicht wichtig, ob nun in den Gräbern die Asche der Verstorbenen ist, oder ob das Essen von Kobo Daishi eingenommen wird. Es einfach hinnehmen, es geschehen lassen…

Dennoch, der Okuno-in mit dem Mausoleum von Kobo Daishi, den Grabstätten und Denkmälern mit der Ansammlung von bedeutenden japanischen Namen ist vielleicht das, was am meisten beeindruckt und von Koya-san in Erinnerung bleibt. Wir konnten für ein paar Stunden dem Heiligen nahe sein und uns seines Schutzes in der Zeit erfreuen. Das Weltkulturerbe Koya-san mit den unzähligen, von uns bei dem kurzen Besuch nicht allen entdeckten Schätzen der Menschheit,  wollen wir auf einer nächsten Reise dorthin weiter erkunden.

Von Koya-san fuhren wir in die laute Welt der alten Hauptstadt Kyotos, um dort langjährige Freunde zu besuchen. Auch um die Himmelsleiter von Izanami und Izanagi in Amanohashidate an der japanischen Meerseite sowie die Stadt Ine mit ihrem im Halbkreis um eine weite Bucht angeordneten, drehbuchartigen Hafen wieder einmal zu sehen.

 

 

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Koya-san Teil 2

Leben im Kloster Fugen-in

Als wir zurück zum Fugen-in kamen, wollten wir das Bad für den kommenden Morgen besprechen. Wir hatten ein Familien Ofuro, ein privates Bad, extra gebucht.
Sasaki-san, es stellte sich heraus, dass er der zweite Abt dieses Klosters war, zeigte uns das Ofuro, gleich gegenüber dem Kloster Büro. Wir waren erstaunt. Davor hing ein DIN A4 Papier auf dem handschriftlich stand: „ Für Frank & Miye reserviert von 17:00 bis 18:00“.

Dusche für den nächsten Morgen, kein Problem, nur sollten wir das Bad erst nach dem Frühstück benutzen, damit die Mönche nach dem Servieren des Frühstücks Zeit hätten das Bad für uns herzurichten!

Natürlich nahmen wir an, dass wir das Bad stundenweise mit anderen Gästen teilten. Dem war nicht so, das Bad stand die ganze Nacht nur uns zur Verfügung, und natürlich am kommenden Morgen, nach dem Frühstück. Purer Luxus mit frischem heißen Wasser – ohne Aufpreis und das in einem buddhistischen Tempel.

Unser Domizil liegt im ersten Stockwerk, 12 Tatamis groß, etwa 20 m2, zwei kleine Vorräume, eine Toilette, natürlich mit Washlet, ein Waschbecken im Vorraum zur Toilette. Auch hier wieder hing vor der Türe das handgemalte Schild mit unserem Namen. Für ein Kloster war der Raum ziemlich groß. und die Heizung lief auf voller Kraft. TV und Safetybox waren auch vorhanden.

Gut, dass wir das Bad von 17.00 bis 18.00 Uhr reserviert hatten.

Als wir den Vorraum des Ofuros betraten, das nächste große Erstaunen. Hier sah es aus wie in normalen Ofuros eines Ryokans, Waschbecken, Kämme, Fön. Alles da. Dann das Bad selbst im „Nebenraum“. Also dieses Becken war für mindestens 6 Personen ausgelegt, und jetzt nur für uns beide mit frischem heißem Wasser gefüllt! Außerdem, in Japan wird in öffentlichen Ofuros strikt nach Mann und Frau getrennt, aber hier im Kloster, nur für uns beide. Ungläubiges Staunen. Wir brauchten keine Stunde. Nach 15 Minuten waren wir erfrischt, hatten im heißen Becken die Körper erwärmt, Körper und Haare – natürlich nicht im Becken – gewaschen.

Zum Abendessen wurden wir wieder von unserem jungen Mönch abgeholt. Er führte uns über verschiedene Gänge und Treppen zu einem großen Raum. Er schob die Schiebetüren zur Seite, auf dem Tatamiboden standen zwei kleine Tischchen, vollgestellt mit kleinen Schälchen mit jeder Art von Gemüse. Es war angerichtet wie in einem sehr guten Restaurant. Die Miso Suppe wurde separat gebracht, Reis war in großer Menge in einer Holzschüssel zum Nachschlag vorhanden. Selbst alkoholfreies Bier stand auf unseren Wunsch bereit. So also sah unser „frugales Klosterleben“ aus! Klar, die mehr als 50 Tempel und Klöster in Koyasan sind nicht nur reine Gebetsanlagen, sie nehmen schon seit vielen Jahren Gäste zur Auffrischung ihrer Budgets auf. Also reine Gästeklöster, die sich nach dem Wunsch der Gäste richten. So wie sich der Fugen-in nach unserem Wunsch nach einem Bad gerichtet hatte und uns mit dem Ofuro und all dem anderen, unerwarteten Service überraschte. Von Askese keine Spur. Der Jacobs Weg rückte gedanklich bei uns in weite Entfernung.

Die Nacht war kurz. Wir waren nicht mehr gewöhnt auf wirklich dünnsten, bereits von Generationen durchgelegenen Futons auf hartem Tatami zu schlafen. Also wälzten wir uns hin und her, fanden keine klare Schlafposition und konnten so im Tempel die Geräusche der Schiebetüren hören, wenn andere Gäste über die Gänge huschten, um auf die öffentliche Toilette zu gehen. Ratsch, Schiebetüre auf, Ratsch, Schiebetüre wieder zu. Schlurfen auf dem Gang, dann wieder Ratsch, Ratsch.

Uns wurde jetzt bewusst, dass wir ein Luxuszimmer mit Toilette und Waschbecken gebucht hatten, und wie sich herausstellte es als einzige gewagt hatten das Bad ebenfalls zu buchen und es damit nur für uns zu besetzen.

Mit schmerzenden Rücken standen wir schon um 4:30 auf, packten unseren kleinen Übernachtungskoffer und harrten der Dinge die auf uns zukommen werden. Auf dem Flur hörten wir wieder das häufige Ratsch der Schiebetüren, das Schlurfen der Klosterschlappen. Wir verplemperten die Zeit, bis uns der junge Mönch ermahnte jetzt zur Andacht zu kommen, die pünktlich um, 5:30 beginnen würde.

Schnell in die Schlappen, die vor der Schiebetüre stehen geblieben waren und hinter dem Mönch die steile Treppe zum Versammlungsraum hinuntergeeilt. Am Eingang stand Sasaki-san, er gab uns etwas herrlich riechendes, feines Weihrauch Pulver in die Hand und bat uns bei vielen, gegenseitigen Verbeugungen in den Gebetsraum. Alle kleinen Hocker ringsum, bis auf einen, waren schon von den anderen Gästen besetzt, hatten sie etwa nur noch auf uns gewartet?
Und dann ging es auch schon los.

An der Morgenandacht nahmen alle Mönche des Klosters teil, die Sutras wurden in Sanskrit ein- und mehrstimmig rezitiert und gesungen. Die Mönche saßen dabei hinter einem leicht durchsichtigen Vorhang aus Bambusgeflecht, sie waren zwar dadurch für uns zu sehen, aber nicht so ganz deutlich. Außerdem wurde der große Raum nur von Kerzenlicht erwärmend beleuchtet. Die tiefen Stimmen der Mönche, verbunden mit der monotonen Rezitation, vielen eingebundenen „Ohms“, die Beleuchtung und der Ablauf der Morgenandacht hinterließen bei uns einen tiefen, ja mystischen Eindruck. Eine heilige Stimmung breitete sich aus, als wir aufgefordert wurden zu zweit an den niedrigen Altar zu treten, uns davor kniend auf die Fersen zu setzen, uns mit zusammengelegten Händen zweimal vor der Gottheit hinter dem Vorhang zu verbeugen, eine kleine Prise von dem bereitstehenden Weihrauch Pulver zu nehmen und in die feuerglimmende Schale zwischen den Fingern zu verreiben. Dazu rezitierten die Mönche immer weiter ihre Sanskrit Texte. Es wurden Klangschalen zum Klingen gebracht, Taiko Trommeln angeschlagen. Töne, die etwas Urgewaltiges in uns auslösten. Diese Klänge, der Gesang, die Trommeln, die Klangbecken, sie erreichten uns in unseren Körpern und brachten auch ihn zum Schwingen.

Nach einer halben Stunde war die Andacht für die Gäste des Fugen-in vorbei. Ein junger Mönch führte uns durch das Kloster und zeigte uns die Schätze dieses Hauses. Ganz besonders erwähnen müssen wir den Raum unter der kleinen Pagode. Hier bewahrt der Tempel seinen größten Schatz auf. Wir durften einzelnen herantreten und sehen, dass in einer Art goldenen Monstranz, nur zu sehen durch eine eingebaute Lupe ein Pünktchen der Originalasche von Buddha aufbewahrt wurde. Diese Asche wurde einst von einem Abt des Klosters aus Nepal mitgebracht und wird jetzt hier als größter Schatz aufbewahrt.

Das Bad nach dem Frühstück. Check out, aber nicht ohne, dass uns jeweils ein Talisman und Postkartenbilder des Fugen-in überreicht wurden, verbunden mit der Bitte doch bald wiederzukommen. Selbstverständlich galt das freundliche Angebot im Garten des Klosters den Wagen weiterhin zu parken, sollten wir bei unserem Rundgang durch Koya-san keinen anderen Parkplatz im Ort finden. Davon machten wir dann auch später Gebrauch…

Die vom normalen Leben abgeschlossene Ruhe, die Freundlichkeit von Sasaki-san und den übrigen Mönchen, die Möglichkeit das Innere eines Klosters überall betreten und auch bewundern zu dürfen ließen in dem Augenblick den Wunsch nach weiteren Nächten im Fugen-in aufkeimen. Doch, wie immer, wir hatten ein weiteres Programm…..

 

 

 

 

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Koya-san Teil 1

Koya-san ein Bergplateau 900 m ü.M. 

Auf dem Weg vom Kumano Hongu-Taisha Shrine geht es zunächst durch die malerischen Zedernwälder mit ihren ebenmäßig gewachsenen Baumstämmen, über eine langgezogene Bergstraße, danach über eine gewundene, nie enden wollende Passtrasse nach Koya-san, unserem heutigen Ziel.  Als wir uns auch noch hinter einem Bus einklemmen lassen mussten, ging es nur mit maximaler Geschwindigkeit von 40 km/h weiter. Ein Geduldsspiel, gut dass jeder Ausländer in Japan im Laufe der Jahre „tätige Geduld“ lernen – durch ertragen – muss. Hier kommen uns unsere jahrelangen Geduldsübungen entgegen. In dieser Bilderbuch Landschaft konnten wir es sogar genießen langsam fahren zu müssen. Immer wieder bewaldete Bergrücken mit den kerzengeraden Stämmen der Zedern-, Zypressen- und Pinienbäume. Abwechselnd tiefe Täler und alpine Spitzkehren. Endlich der Abzweig nach Koya-san, eigentlich müsste es heißen nach Mount Koya, so wie der Fuji-san, Mount Fuji heißt.

Ein kurzer geschichtlicher Rückblick auf Kukai, später mit dem Titel Kubo-Daishi versehen. Denn er war es, der ab dem Jahr 819 Koya-san gegründet hatte.

Wir erinnern uns, als wir vor zwei Jahren auf der Insel Shikoku, eine der vier großen Hauptinseln Japans, waren. Dort hatten wir die ungezählten Pilger in ihren weißen Gewändern beobachtet, die 88 Tempel auf Shikoku im Sinne von Kukai zu Fuß erwanderten, oder besser gesagt ersteigen mussten. Siehe auch unser Bericht vom 16, November 2014
unter http://shoganai.com/eine-reise-nach-shikoku/

Kukai (774-835) war ein nur 19 Jahre junger Mönch, der in einer Höhle am Cap Muroto auf Shikoku meditierte und von seinem Platz aus nur den Himmel und das Meer sehen konnte. Daher bekam er den Namen Kukai, was so viel heißen soll, „der, der nur den Himmel und das Meer sieht“ (Ku– Himmel, Kai – Meer). Natürlich hatten wir damals versucht aus der immer noch für ihn gepflegten Höhle heraus genau diesen Blick auf Himmel und Meer nachzustellen, was uns leider nicht so ganz gelungen war. Vielleicht fehlte es uns auch am Ernst, oder im Laufe der Jahrhunderte hatte sich die Landschaft entsprechend verändert. Wir hatten damals beschlossen uns mit Kukai näher zu beschäftigen:

Der Sage nach warf Kukai seinen Sanko, einen kleinen zeremoniellen Nimbus, aus China genau an die Stelle, wo heute in Koya-san ein Kieferbaum wächst. Von dieser Stelle aus wollte Kukai, der ab da den Titel Kobo Daishi erhielt, 806 seine Erkenntnisse in Japan lehren und verbreiten.

Der damalige Kaiser Saga erteilte ihm im Jahr 816 die Erlaubnis eine Kloster Anlage zu errichten. Genau an diesem Ort, auf dem Hochplateau, eingerahmt von acht bewaldeten Berggipfeln und weit ab von den Störungen der japanischen Hauptstadt Kyoto, die damals nur zu Fuß zu erreichen war. Soweit zur Historie.

Unser erster Eindruck bei der Einfahrt in die Stadt:
Rechts der Straße Wälder mit alten, hohen Bäumen, dahinter ein sich an der Straße entlang ziehender Friedhof. Auf der linken Seite reihen sich später Geschäfte an Geschäfte, bei einbrechender Dämmerung sieht es so aus, wie man sich auf den ersten Blick die Prachtmeile von Oberstdorf vorstellen könnte. Ein Wintersport Ort im Herbst, nur ohne Schnee.

Dann sehen wir auf der rechten Straßenseite die ersten Tempelanlagen umgeben von den Japan-typischen, ockerfarbigen Tempelmauern. Jeweils hinter massiven, herrlich dekorierten, hölzernen Eingangstoren versteckt, die eigentliche Kloster- oder Tempelanlage. Jetzt sieht es nicht mehr aus wie in Oberstdorf, es ist richtig Japanisch. So stellt sich der Ausländer das alte Japan vor, Tempelanlage an Tempelanlage. Koya-san zieht sich an der langen Straße entlang, mit nur wenigen Abzweigen. Die Straße endet in einem großen Parkplatz, zugestellt mit den in Japan so unvermeidlichen Reisebussen. Mit einem kurzen Blick erhaschen wir einen Weg, der zu einer rot-weißen, einstöckigen Pagode führt. Ein malerisches, japanisches Bild in der Abenddämmerung.

Wir waren zu weit gefahren, hätten eine Straße vorher nach rechts abbiegen müssen, um zur Tempelanlage Fugen-in zu kommen. Hatten wir es bisher nicht gewagt durch das imposante Eingangstor in einen Tempelbezirk mit dem Auto einzufahren, hier mussten oder durften wir es tun, der Fugen-in war unser gebuchtes Nachquartier..

Check-in im Fugen-in

Wir parkten das Auto inmitten eines gepflasterten Gartens innerhalb der rechteckig angeordneten Tempelgebäude. Ein junger Priester nahm den Autoschlüssel entgegen, er werde den Wagen später richtig einparken. Valet Parking Service im Fugen-in Tempel!

Beim Betreten des Hauptgebäudes Schuhe ausziehen, sie blieben auch draußen. Im Gebäude trugen wir ab jetzt nur noch die in Japan allseits bekannten braunen Schlappen. Anmeldung im Büro des Fugen-in. Der für die „Rezeption“ zuständige Mönch, Sasaki-san rief uns ein lachendes „irasshai-mase“, Willkommen zu und machte uns mit dem strengen Ablauf im Kloster vertraut. 18:00 Abendessen, wir werden im Zimmer abgeholt. 5:30 Morgen Andacht.

Der junge Mönch zeigte uns den Treffunkt für die Morgenandacht und anschließend unser heutiges Domizil.

Der Kondo
Noch vor dem Bad und Abendessen machten wir einen ersten Erkundungsgang zum wichtigsten Teil des Koyasan. Wanderten auf dem Weg, den wir vom Auto vorab gesehen hatten, den Kongobuji Weg zum Kondo, dem zentralen Tempelbezirk, der nach Kobo Daishis Vision ab 819 hier errichtet wurde. Ein eindrucksvolles Ensemble mit dem imposanten Kondo, der Vortragshalle als zentralem Tempel. Umstanden wird der Kondo großflächig von verschiedenen weiteren Tempeln, u.a. dem mit einem Holzdach versehenen Fudo-do, das heute älteste Gebäude des Koyasan. Dieses Gebäude vereinigt die aristokratische Residenz Architektur aus der Heian Zeit (794 – 1185) mit der japanisch-typischen Tempel Architektur. Daneben die mächtige, einstöckige, rot-weiße Pagode (Stupa) der Konpon-Daito. Interessant ist, dass an einem Ende dieses rein buddhistischen Platzes der Miyashiro Shrine für die Shinto Götter errichtet wurde, die über den Koya-san wachen sollten. Es war zu der Zeit von Kobo Daishi nichts Ungewöhnliches, dass in einem buddhistischen Bezirk die alten vertrauten Shinto Gottheiten den Schutz übernehmen sollten.

Das war nur unser erster Eindruck. Morgen wollen wir Koyasan weiter entdecken.

 

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Kumano Kodo dritter Teil

Kumano Hayatama Taisha

Der Shrine in Shingu ist Ziel der Pilger, von Ise nach Koyasan und Yoshino, einer der drei heiligen Stätten des Kumana Sanzan, der drei Grand Shrines von Kumano. Das Beeindruckendste an diesem Shrine für uns waren zwei Ausländer. Ein Holländer und eine Studentin aus Gambia.
Die Beiden standen etwas abseits des Eingangs und hielten Papiere in der Hand. Wie das so bei Begegnungen unter Ausländern in Japan üblich ist grüßten wir uns. Wir kamen ins Gespräch. Beide Studenten hatten von der Stadt Shingu den Auftrag erhalten Fragebögen an Japaner und Ausländer zu verteilen und an Ort und Stelle ausfüllen zu lassen. Solche Fragen! Nichts passte auf uns, wir kamen nur kurz zu Besuch, waren gerade angekommen, wollten nicht in der Stadt wohnen, gaben dort auch noch kein Geld aus, was sollten wir da schreiben, wie viel Yen wir in Shingu ausgeben wollten… Brav füllten wir die Fragebögen aus, hatten dabei jede Menge Spass in der Unterhaltung auf Japanisch, Deutsch und Englisch. Zum Schuss ein freundliches, holländisches „tot ziens“, Auf Wiedersehen. Der Shrine selbst beeindruckte uns nicht so sehr, vielmehr machten wir uns selbst Druck, denn wir wollten in den Bergen, die sich weit hinter der Uferebene aufbauten, noch den zweiten Grand Shrine von Kumano sowie den Nachisan Seiganto-ji Tempel besuchen. Ausserdem wollten wir gegen fünf Uhr, also noch bei Helligkeit, zurück im Kumano Club sein, pünktlich zum pompösen Abendenssen, das wir für sechs Uhr bestellt hatten.

Der Kumano Nachi-Taisha

Die Fahrt nach Navi über sehr gut ausgebaute Bergstrassen endete in einem in den Bergen hoch gelegenen Ort. Überall Einweiser, die uns auf ihre teuren Parkplätze locken wollten. Doch das Navi gab an, dass wir noch lange nicht am Ziel seien. Mehrfach verfuhren wir uns, da wir nicht glauben wollten, dass der Nachi-san immer noch höher versteckt in den Bergen lag und nur über enge, alpin gewundene, kurvenreichste Sträßchen zu erreichen war. Der Parkplatz direkt unterhalb des Tempels war allerdings auch doppelt so teuer, wie unten im Dorf. Der Nachi-san ist der erste Tempel von dreiunddreissig heiligen Orten, die früher von den Pilgern, natürlich zu Fuß, besucht wurden. Er geht zurück auf das 4. Jahrhundert, als ein Mönch unter dem nahegelegenen, heute von japanischen Fremdenverkehrs- Prospekten weithin bekannten Wasserfall, seine asketischen Übungen machte.

Das eindrucksvolle, rote Haupteingangstor der Sanmon wurde 1590 durch Toyotomi Hideyoshi, dem Mann der Japan geeint hatte, rekonstruiert. Die gesamte Anlage wurde mehrfach von Feuern zerstört. Erst 1972, nachdem 300 Jahre vergangen waren, wurde die imposante dreistöckige Pagode zwischen den Gebäudeteilen des Tempels und dem grossen Wasserfall wieder aufgebaut. Sie bildet zusammen mit dem Wasserfall eine wundervolle Szenerie, ein wahres Muss für jeden Fotofreund.

Leider waren wir kurz vor vier Uhr gerade zu der Zeit angekommen, als die Türen an den einzelnen Gebäuden geschlossen wurden. Deshalb vielleicht auch der schnell verfügbare Parkplatz vor den Templetreppen. Auch wenn dies ein bedeutender heiliger Platz in Japan ist,  uns beeindruckte mehr die Anfahrt, die jegliche Fahrkunst und Mut des Fahrers erfordert sowie die bewaldete Landschaft, als die einzelnen Gebäude der Tempelanlage auf dem hochgelegenen Ort. Richtig ergriffen waren wir diesmal wieder einmal nicht. Wir konnten ja auch nicht immer die Gefühlswelt vom Naiku in Ise oder vom Hana-no-Iwaya Shrine in Kumano in uns wach rufen.

Noch rechtzeitig kamen wir bei einsetzender Dunkelheit zum Dinner

Anfahrt nach Koyasan

Am nächsten Tag auf dem langen Weg nach Koyasan hatten wir uns zwei Zwischenziele vorgenommen.

Maruyama Senmaida, das Dörfchen am Tori-toge Pass mit den über 1000 terrassenförmig angelegten Reisfeldern und den Hongu-taisha Shrine

Maruyama Senmaida

Es wurde uns berichtet, dass wir auf unserem Weg nach Koyasan die schönsten Reisfelder Japans sehen könnten, und ein Besuch dringend empfohlen sei. Senmaida heißt 1000 Reisfelder. Wieder ging es in die Berge. Wir fuhren nach Navi, bis wir plötzlich auf den Club-Bus, der uns noch am Morgen noch zum Parkplatz gefahren hatte, auffuhren. Er wollte die Leute aufsammeln, die die weitere Pilgertour an diesem Tag gebucht hatten. Zunächst blieben wir hinter ihm, bis er von der Strasse abbog, genau dort, wohin uns das Navi führte. Ein Parkplatz. Dahinter eine enge Brücke, die in einen steil aufsteigenden Wald führte. Das konnte niemals die Strasse nach Maruyama Senmaida sein. Also fragten wir den Fahrer des Busses, „Ja, das ist der richtige Weg. Ist sehr steil, sehr eng, seien Sie vorsichtig, denn es könnten Autos entgegen kommen“. Na ja, die richtige Einstimmung. Über die enge Brücke, dann ging es wirklich sofort steil bergauf. Als uns in einer Biegung noch drei Leute entgegenkamen mit Bambusstöcken als Stützen bewaffnet, erkannten wir einen Hotelgast und den Führer wieder. Das also war der von uns abgesagte Tori-Toge Pass, der Bus unten wartete auf sie, um sie wieder zum Kumano Club zu fahren. Wir waren froh im Auto zu sitzen und nicht diesen besonders steilen, beschwerlichen Weg mit „gewandert“ zu sein. Dennoch, auch im Auto konnte es ungemütlich werden, wenn die Strasse so eng wurde, dass wir schon aufpassen mussten nicht mit einem der Räder in den offenen Abwasserkanal auf der Seite des Berghangs zu rutschen. Wie konnte es sein, dass das bekannte Bergdorf nur über so eine enge Strasse zu erreichen war. Als uns dann noch ein Kleinlaster entgegenkam, mussten wir an einer gerade dort plazierten Ausweichstelle kurz zurücksetzen und sehr präzise fahren, Millimeterarbeit. Dankbare Verbeugungen von beiden Seiten, und dann sahen wir Maruyama Senmaida zum ersten Mal. An einem weiten, teilweise steilen Berghang zogen sich hunderte von grünen Reisterrassenfeldern den Berghang hinauf. Geschwungen, ineinandergreifend. Wunderbar. Im Dorf mit nur ein paar Häusern angekommen stellten wir das Auto ab und liessen uns von diesem Anblick aus einer dafür vorgesehenen offenen Hütte berauschen. Wir hätten solche Felder in Indonesien erwartet, aber nicht in Japan.

Diese Gegend war früher sehr arm gewesen. Die Bauern legten über die vergangenen Jahrhunderte über 2.400 solcher Terrassen an, um Reis anzupflanzen, die Felder zu bewässern, zu pflegen und zu ernten. Mühseligst. Im Laufe der Zeit wurden die Terrassen immer weniger, einige verkamen total, die jungen Leute wanderten fort, die Alten konnten die mühevolle Arbeit nicht mehr machen. Das ist vielleicht vergleichbar mit den Teeplanatgen um Wazuka, bei KyotoUji, wo die Alten mehr in die Teefelder an den niedrig gelegenen Straßen gehen, während die noch verbliebenen, wenigen jungen Leute die Felder weiter oben an den Berghängen bewirtschaften dürfen. Heute bietet sich uns ein so schönes Natur- und Menschen- gemachtes Bild von immer noch weit über 1.000 solcher Reis-Terrassenfeldern. Manche „Felder“ sind dabei so klein, dass gerade mal 3 Reispflanzen angesetzt werden können. Soweit das Auge ins ferne Tal reicht, die terrassenförmig angelegten Reisefelder von Maruyama. Der Blick ist nicht nur schmeichelnd für unsere Augen, es sind auch die Gedanken an die Mühen und die harte Arbeit, die dahinter steckt, die uns diesen bewundernden Moment bescheren.

Es ist Herbst, die Zeit nach der Ernte, die Terrassen sind ausgetrocknet, aber trotzdem immer noch sehr beeindruckend. Wir beschliessen einmal in der Zeit von Mai bis Juni wieder hierher zu kommen, wenn die Terrassen mit Wasser gefüllt sind, und die ersten grünen Reishalme die Landschaft in ein helles, grünes Licht tauchen.

Auch von diesem Anblick müssen wir uns losreissen.
Das nächste Ziel ist der letzte, der dritte der Kumano Grand Shrines, der Hongu-Taisha Shrine.

Kumano Hongu-taisha Shrine

Die Fahrt führt uns eine ganze Weile am Kumano Fluss entlang. Eine typische japanische Berglandschaft. Immer wieder hohe, dichte Zedernwälder, fotoreife, rote Brücken über den Fluss, viele Tunnel mit Längen von bis zu 3 km. Dann erreichen wir schon in der Nara Präfektur den Hongu-taisha. Ehemals lag er inmitten eines Fluss Dreiecks, wurde aber vor vielen Jahren dort von Taifunen weggespült und danach an erhöhter Stelle wieder aufgebaut. Noch heute konnten wir vor dem hohen Treppenanstieg zum Shrine sehen, wie hoch der Taifun noch im vergangenen Jahr die Wassermassen getrieben hatte. Die Gebäude dort sind jetzt teilweise in Beton wieder aufgebaut worden um dem nächsten Taifun mit seinen Stürmen und Wassermassen wiederstehen zu können. Wir dachten sicher, weit im Landesinneren in einer Bergwelt mit schützenden Zedernwäldern zu sein, unvorstellbar, dass hier Taifune solche Verwüstungen anrichten können.

Die Steinstufen zu diesem und den vorherigen Shrinen entwickelten sich an diesem Tag zu einer wahren „Trimm Dich“ Aktion. Stufe um Stufe, keuchend, auf die von den vielen Treppenstufen in den vergangenen Tagen bereits geschundenen Knie achtend, hinauf zum heiligen Hongu-taisha.

Ein rechteckiger Vorplatz mit einem Shrine, diesmal ohne roten Anstrich. Der Zugang zum verbotenen Inneren jeweils mit einem Tor verschlossen. Vor den Toren eine Möglichkeit die Sonnengättin Amaterasu, die Urahnin des japanischen Kaiserhauses, Susanoo-no-Mikoto, den Gott des Zornes, ihren jüngeren Bruder und ihre Eltern Izanami und Isanagi, die mythologischen Gründer Japans anzubeten. Genau in der Reihenfolge. Geld in die grosse Truhe werfen, sich verbeugen, zweimal in dier Hände klatschen (Gott muss Dich auch bermerken), seinen Dank für etwas sehr Persönliches aussprechen, sich verbeugen und weiter zu Susanoo, dem nächsten Gott. Wieder Geld einwerfen, wieder Geld einwerfen…

Auf diese Art und Weise lernt jeder Ausländer sich richtig in Japan zu verbeugen, eine Verbeugung ist etwas, das wir zwar zu Hause noch gelernt haben, das aber in unserer schnellen Welt keinen Wert an sich mehr darzustellen scheint. Der Besuch von Tempeln und Shrinen in Japan ist ein gutes Training, zwingt dazu der Verbeugung wieder einen Wert beizumessen.

Am Fluss, hinter einem hohen Deich hatten wir eine riesiges, graues Torii gesehen, normalerweise das Zeichen für den Eingang zu einem Shinto Shrine. Wir wanderten bei schönstem Sonnenlicht neben Reisfeldern zu diesem Torii. Auf halbem Weg schlängelte sich eine etwa 1 m lange Schlange am Wegrand, sie kam aus den Reisfeldern und wollte uns sicherlich jetzt begrüssen. Unser Anblick gefiel ihr dann doch nicht, sie glitt in den offenen Kanal zwischen Weg und Reisfeld zurück und ward nicht mehr gesehen.

Das Torii ist bestimmt 30 Meter hoch, es ist aus Beton, das Symbol für den Eingang zum früheren Hongu-taisha, der in einiger Entfernung gestanden hatte, von Wassermassen weggerissen wurde und jetzt umgeben von hohen Zedernbäumen nur noch mit seinen Grundmauern zu besichtigen ist.

Wir beschliessen weiter zu fahren. Das Ziel ist jetzt Koyasan, wo wir endlich als „Pilger“ die Nacht im Fugen-in Tempel verbrigen wollen.

 

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