Below are Miye's Articles:
Makeki Neko 2. Teil

Die Geschichte der Maneki-Neko (Welcoming Katze) Heute kaum noch wegzudenken. Weltweit sehen wir in Geschäften die mit einer Pfote winkenden Katzenfiguren in allen möglichen, auch kitschig, goldenen Farben, teilweise sogar (für das schnelle Geschäft oder das noch schnellere Glück) mit elektrisch angetriebener, winkender Pfote. Diese willkommen-heißenden Katzen (Maneki-Neko) sollen Kunden anlocken, Glück bringen, oder sie stehen als generelle Kunstfiguren in Schaufenstern und (wie bei uns) auch zu Hause.  Je nachdem mit welcher Pfote diese Katzen winken, wollen sie Menschen als Kunden oder Besucher für ein gutes Geschäft anlocken (linke Pfote), winken sie mit der rechten Pfote, so wollen sie allgemeines Glück, Familienfrieden etc. verbreiten. Alles begann im Gotokuji Tempel, heute [&hellip

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Maneki-Neko 1. Teil

Maneki Neko, die Willkommens Katzen aus Japan – der politische Hintergrund Wir waren in die Geschichte mit den versteckten Christen in und um Nagasaki eingetaucht. Dabei haben wir über das Schicksal der Christen in Japan, über einen Zeitabschnitt von 250 Jahren berichtet. Immer wieder wurden von uns in Deutschland unbekannte Persönlichkeiten der japanischen Geschichte benannt und zum guten Schluss auch die Meji Restoration und die damit beginnende Religionsfreiheit in Japan erwähnt.  Bei der Vertiefung in die bewegte japanische Geschichte kommen wir nicht umhin uns auch mit den handelnden Personen bis zum „Harris Vertrag“ von 1858, der die Öffnung Japans und die Zulassung u.a. der Häfen Yokohama und Nagasaki für den [&hellip

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Reise zu den „versteckten Christen“ Japans / Teil 5

Amakusa Die Fahrzeit der Fähre von Kuchinotsu Port in der Nähe des Hara Schlosses nach Oniike auf der Insel Amakusa Shimoshima dauert nur 30 min. Mit uns werden nur noch ein paar kleinere LKWs und Personenwagen befördert. Es sind nur wenige Menschen an Bord. Das Meer ist ruhig. Von Oniike geht’s per Leihwagen über Amakusa Hondo, dann über eine wild geschwungene Hochbrücke auf die Insel Amakusa Kamishima in Richtung Matsushima unserem heutigen Ziel. Nach 11/2 Stunden haben wir kurz nach der Autobahnausfahrt das Hotel für die kommenden zwei Tage mit dem erwartungsvollen Namen „Ship To The Firmament“  erreicht. Leider regnet es die ganze Zeit, die Ankunft, ein Beispiel japanischer Gastfreundschaft, [&hellip

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Reise zu den „versteckten Christen“ Japans / Teil 4

Hirado Der nächste Tag führt uns mit dem Auto nach Hirado. Zwei Stunden Fahrt zu einem weiteren Versteck der frühen Christen und dem Sterbeort des britischen Navigators William Adams. Er ist bekannt als Anjin-san aus dem Film „Shogun“ (1975, nach dem Roman von James Clavell) und der erste Brite in Japan. Er kam um 1600 mit der „De Liefde”, einem holländischen Handelsschiff nach Japan. Adams war neben Jan Joosten auch der erste Ausländer, der es in Japan zum Samurai gebracht hatte. Mr. Adams starb 1620 in Hirado. Die Autofahrt von Nagasaki nach Hirado dauert 2 Stunden, sie führt zunächst über eine gut ausgebaute Autobahn, dann über einspurige Landstraßen. Im Hafen [&hellip

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Reise zu den “versteckten Christen” Japans / Teil 3

Nachdem wir in Nagasaki unsere erste Berührung mit den „versteckten Christen“  bekommen haben, wollen wir uns jetzt auf Spurensuche nach diesen ersten Christen begeben, die vor ca. 500 Jahren in der Umgebung von Nagasaki gelandet sind. Auch für uns geht die Geschichte Japans durcheinander. Wann fand was statt, die Landung der ersten portugiesischen Padres, die Gründe für die schnelle Verbreitung des Christentums in Japan, später die Gründe für die Verbote, Verfolgung, Folter und Kreuzigungen, die Abgeschlossenheit (Sakoku) Japans bis zur Wiederzulassung der Religionsfreiheit sowie die Anzahl der Christen im Verhältnis zur Bevölkerung. Deshalb zunächst einmal kleine Zahlenspiele zur Orientierung und als Grundlage: Bevölkerung Japans und Anteil der Christen Bei einer [&hellip

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Reise zu den “versteckten Christen” Japans / Teil 2

Mr. Glovers Garden Minami Yamate, der südliche Hügel vor Nagasaki mit dem Blick über die Stadt, den Hafen und die Mitsubishi Schiffswerft. Hier hat Thomas Blake Glover (1838 – 1911), Mr. Glover, nach Öffnung Japans im Jahr 1863 die ersten eindrucksvollen westlichen Häuser und Gärten anlegen lassen, die heute zum Touristenspot No. 1 in  Nagasaki geworden sind. Seine Geschichte ist eng verbunden mit der Modernisierung Japans. Mit 21 Jahren kam Mr. Glover im Jahr 1859, in dem Jahr als die Häfen Japans nach 250 Jahren Abgeschlossenheit wieder geöffnet wurden, nach Nagasaki. Er gründete Glover Trading Company und entwickelte sich vom Händler u.a. auch im Waffenhandel zum führenden Geschäftsmann mit weitreichenden [&hellip

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Reise zu den versteckten Christen / Teil 1

Ankunft in Nagasaki Vom Flughafen Tokyo/Haneda nach Nagasaki im Süd-Westen Japans dauert der Flug nur 2:10. Der Landeanflug über kleinere, grün bewaldete Inseln und Inselchen gibt einen ersten Blick frei auf eine andere japanische Welt. Bewegtes Meer, hügelige Inseln und dann die Landung knapp über dem Wasser. Der Flughafen liegt auf aufgeschüttetem Land, einer Flughafeninsel und ist mit dem Festland nur über eine Brücke zu erreichen. Das NAGASAKI zur Begrüßung auf dem Flughafengebäude weckt Erwartungen auf Fremdartiges, auf etwas Geheimnisvolles, auf Entdeckungen. Unsere Neugierde wird schon bei einem ersten Blick aus dem Flugzeugfenster geweckt.  Es gibt keinen riesigen, internationalen Flughafen, hier geht alles auf kurzem Weg. Direkt vor dem Flughafengebäude [&hellip

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Koya-san Teil 3

Nach dem Check Out im Fugen-in setzten wir unsere Entdeckungsreise in Koyasan fort: Der Kongobuji Tempel Koyasan ist die Erfüllung einer Vision des Kobo Daishi. Heute noch, nach 1200 Jahren, ist der Kongobuji Tempel in Koyasan das Zentrum des mit 4.000 weiteren Tempeln weit verbreiteten Shingon Buddhismus in Japan. Was im Kongobuji Tempelbezirk neben den herrlich bemalten Schiebetüren und seiner immensen Größe auffällt, ist der mit über 2.300 m2 größte Steingarten Japans, der Banryu-tei, der mit imposanten 140 Granitsteinen rund um das Tempelgebäude angelegt wurde. Tokugawa-ke Reidai Nicht weit entfernt vom Kongobuji finden wir nach einem hohen Freitreppenaufgang zwei gleich gestaltete, eingeschossige, reich verzierte Gebäude. Es sind die Mausoleen für [&hellip

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Koya-san Teil 2

Leben im Kloster Fugen-in Als wir zurück zum Fugen-in kamen, wollten wir das Bad für den kommenden Morgen besprechen. Wir hatten ein Familien Ofuro, ein privates Bad, extra gebucht. Sasaki-san, es stellte sich heraus, dass er der zweite Abt dieses Klosters war, zeigte uns das Ofuro, gleich gegenüber dem Kloster Büro. Wir waren erstaunt. Davor hing ein DIN A4 Papier auf dem handschriftlich stand: „ Für Frank & Miye reserviert von 17:00 bis 18:00“. Dusche für den nächsten Morgen, kein Problem, nur sollten wir das Bad erst nach dem Frühstück benutzen, damit die Mönche nach dem Servieren des Frühstücks Zeit hätten das Bad für uns herzurichten! Natürlich nahmen wir an, [&hellip

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Koya-san Teil 1

Koya-san ein Bergplateau 900 m ü.M.  Auf dem Weg vom Kumano Hongu-Taisha Shrine geht es zunächst durch die malerischen Zedernwälder mit ihren ebenmäßig gewachsenen Baumstämmen, über eine langgezogene Bergstraße, danach über eine gewundene, nie enden wollende Passtrasse nach Koya-san, unserem heutigen Ziel.  Als wir uns auch noch hinter einem Bus einklemmen lassen mussten, ging es nur mit maximaler Geschwindigkeit von 40 km/h weiter. Ein Geduldsspiel, gut dass jeder Ausländer in Japan im Laufe der Jahre „tätige Geduld“ lernen – durch ertragen – muss. Hier kommen uns unsere jahrelangen Geduldsübungen entgegen. In dieser Bilderbuch Landschaft konnten wir es sogar genießen langsam fahren zu müssen. Immer wieder bewaldete Bergrücken mit den kerzengeraden [&hellip

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