Posts under Tag: Kukai
Reise zu den „versteckten Christen“ Japans / Teil 4

Hirado Der nächste Tag führt uns mit dem Auto nach Hirado. Zwei Stunden Fahrt zu einem weiteren Versteck der frühen Christen und dem Sterbeort des britischen Navigators William Adams. Er ist bekannt als Anjin-san aus dem Film „Shogun“ (1975, nach dem Roman von James Clavell) und der erste Brite in Japan. Er kam um 1600 mit der „De Liefde”, einem holländischen Handelsschiff nach Japan. Adams war neben Jan Joosten auch der erste Ausländer, der es in Japan zum Samurai gebracht hatte. Mr. Adams starb 1620 in Hirado. Die Autofahrt von Nagasaki nach Hirado dauert 2 Stunden, sie führt zunächst über eine gut ausgebaute Autobahn, dann über einspurige Landstraßen. Im Hafen [&hellip

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Koya-san Teil 3

Nach dem Check Out im Fugen-in setzten wir unsere Entdeckungsreise in Koyasan fort: Der Kongobuji Tempel Koyasan ist die Erfüllung einer Vision des Kobo Daishi. Heute noch, nach 1200 Jahren, ist der Kongobuji Tempel in Koyasan das Zentrum des mit 4.000 weiteren Tempeln weit verbreiteten Shingon Buddhismus in Japan. Was im Kongobuji Tempelbezirk neben den herrlich bemalten Schiebetüren und seiner immensen Größe auffällt, ist der mit über 2.300 m2 größte Steingarten Japans, der Banryu-tei, der mit imposanten 140 Granitsteinen rund um das Tempelgebäude angelegt wurde. Tokugawa-ke Reidai Nicht weit entfernt vom Kongobuji finden wir nach einem hohen Freitreppenaufgang zwei gleich gestaltete, eingeschossige, reich verzierte Gebäude. Es sind die Mausoleen für [&hellip

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Koya-san Teil 1

Koya-san ein Bergplateau 900 m ü.M.  Auf dem Weg vom Kumano Hongu-Taisha Shrine geht es zunächst durch die malerischen Zedernwälder mit ihren ebenmäßig gewachsenen Baumstämmen, über eine langgezogene Bergstraße, danach über eine gewundene, nie enden wollende Passtrasse nach Koya-san, unserem heutigen Ziel.  Als wir uns auch noch hinter einem Bus einklemmen lassen mussten, ging es nur mit maximaler Geschwindigkeit von 40 km/h weiter. Ein Geduldsspiel, gut dass jeder Ausländer in Japan im Laufe der Jahre „tätige Geduld“ lernen – durch ertragen – muss. Hier kommen uns unsere jahrelangen Geduldsübungen entgegen. In dieser Bilderbuch Landschaft konnten wir es sogar genießen langsam fahren zu müssen. Immer wieder bewaldete Bergrücken mit den kerzengeraden [&hellip

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